Mladost vs. WAC 3:1 (1:0)
Wie wichtig es ist, gut in ein Turnier zu starten, einen Lauf zu entwickeln! Das ist dem WAC gründlich daneben gegangen.
Bereits in Minute 7 geht Mladost mit der zweiten 100%igen Chance in Führung. Ein im Spielaufbau abgefangener Ball ermöglicht den Kroaten einen 3zu1-Überzahlangriff, den der freigespielte Stürmer ganz leicht ins leere Tor abschließt.
Der WAC ist nicht geschockt. Es folgen wütende 20 Minuten, in den der Österreichische Vizemeister im Minutentakt Chancen und kurze Ecken erspielt. Doch anstatt davon zu ziehen wird der Tormann warm geschossen. Dominik Stricker und Georg Jelinek kommen allein vor dem Torwart zum Abschluss und scheitern am Goalie.
Um Minute 25 versanden die Bemühungen des WAC und Mladost kommt wieder auf, hat noch 3 gute Chancen, aber auch die werden vergeben.
Die zweite Hälfte fängt mit 2 kurzen Ecken für WAC an, die aber gehalten bzw. abgelaufen werden. Dann folgt ein Mittelfeld-Hickhack und erst ab Minute 10 wieder Torszenen, und zwar auf Seiten der Österreicher. Doch selbst freie Schussposition zentral vor dem Tor für Julian Pehm führt nicht zum Erfolg.
Das Anrennen des WAC wird zunehmend uninspiriert, Mladost entwickelt Gefahr durch Konterangriffe. Und in der 24. Minute erhält der WAC die kalte Dusche: 2:0 nach einem mustergültigen, schnellen Gegenstoß.
Die letzten 10 Minuten sind dann ein hin und her wogendes Spiel. Der WAC bekommt keinen Ball ins Tor und dann begeht Otto Bischoff in der vorletzten Minute auch noch ein Foul im eigenen Schusskreis. Dafür wir ein 7-Meter verhängt, der zum 3:0 führt. Erst der letzte Angriff des WAC und die daraus entstandene kurze Ecke führt nach der Spielzeit (kE wird noch ausgeführt) zum Ehrentreffer durch Benedikt König.
Der WAC steht mit dem Rücken zur Wand. Die verbleibenden Gruppenspiele müssen gewonnen werden, auch gegen die recht starken Ukrainer, die Lipovci (SLO) 7:1 vom Platz geschossen haben.
AHTC vs. HC Minsk 2:1 (0:1)
Und wieder so ein verflixter Start einer Österreichischen Mannschaft. Gerade einmal vier Minuten braucht der AHTC, um in Rückstand zu geraten. Ein Vergehen von Minsk, der eine Schiedsrichter zeigt es dem anderen an, der sieht das nicht, die Weißrussen nutzen die Konfusion und es steht 0:1. Und das ist genau der Spielverlauf, der den Spielern aus Belarus behagt. Sie decken genau, sind giftig bis ruppig im Zweikampf und machen es so dem AHTC schwer. Trotz mangelnder Ideen, den Abwehrriegel aus Minsk zu knacken, findet der AHTC Chancen vor. Aber irgendwie will nichts Zwingendes entstehen. So gibt es mehrere Gestocher, Stecherversuche, aber eben wenige klare Einschussmöglichkeiten. Die beste noch durch Bernie Schmidt, der mit einem Nachschuss Pech hat.
Die 2. Hälfte beginnt noch zäher. 10 Minuten lang ist an der 22er-Linie Schluss mit den AHTC-Angriffen. Doch in Minute 45 dann der Anfang der Wende. Ein dynamischer Angriff über rechts bringt die Kugel zu Dominik Monghy, der legt den Ball auf die Rückhand, demonstriert seine Argentinisch-Kenntnisse und es steht 1:1.
Aber es bleibt die schwere Partie, insbesondere wegen der Stockschläge, die in Sekundentakt über den Platz hallen und kaum einmal von Schiedsrichterpfiffen unterbrochen werden. Noch einmal wird Minsk gefährlich, einen Stanglpass unterbindet Luki Graser, der Comebacker, in extremis. Doch nun ist es genug. Nach einem Angriff über links kommt Poppa Proksch im Kreis an den Ball. Mit 5, 6 schnellen Schritten bringt er den weißrussischen Tormann in Seitbewegung, was ihm schließlich zum erfolgreichen Abschluss verhilft. Nun ist die Partie eigentlich zu Ende, denn Minsk hat nichts zuzusetzen. Der AHTC spielt den Sieg sicher nach Hause und holt die ersten 5 Punkte.
Fotos zum Spieltag (heute nur vom WAC-Spiel, morgen auch vom AHTC) unter http://picasaweb.google.com/103368700126977675205
WAC vs. Pliva Lipovci 5:0 (3:0)
Der WAC geschockt von der Vortagesniederlage? Keineswegs! Wie aus der Pistole geschossen legen die Österreicher los. Schon in Minute 2 entsteht Gefahr für die Slowenen, in Minute 4 fällt schon das erste Tor. Matthias Podpera hält nach einem Direktpass von Robert Buchta beherzt drauf, der Schuss aus halbrechter Positionen läßt dem Tormann keine Chance, 1:0 für den WAC!
Nur 3 Minuten später spielt Dominik Stricker den Torhüter aus, wird rüde gefoult, den dafür verhängten 7 Meter verwandelt Benedikt König sicher. 2:0!
Dann kommt ein wenig Sand ins WAC-Getriebe. Im Spielaufbau werden Konzentrationsfehler begangen, der Spielfluss nach vorne stockt, so werden klaren Chancen Mangelware. Doch in Minute 27 setzt sich Matthias Podpera im Dribbling durch, passt scharf in den Kreis, Christoph Binder lenkt ins leere Tor, 3:0!
Nach der Pause schwimmt der WAC für kurze Zeit, Lipovci kommt zu 2 Tormöglichkeiten, die jedoch von Philippe Thiltges im WAC-Tor souverän zunichte gemacht werden. Danach entwickelt WAC wieder Druck, doch in der dichten Verteidigung der Slowenen suchen die WAC-Spieler zu überhastet den Abschluss. In der 55. Minute ist dann Benedikt König zur rechten Zeit am rechten Ort. Eine Flanke von links stochert er mit der langen Rückhand ins Tor, es steht 4:0. Nun scheint auch ein Sieg mit 7 Toren Differenz im Bereich des Möglichen, mit diesem würde WAC morgen im Match gegen die Ukrainer ein Unetschieden reichen, um das Aufstiegspiel zu erreichen. Doch die herausgespielten Chancen werden vergeben. Erst in Minute 68, 2 Minuten vor Schluss, kann Benedikt König mit seinem 3. Tor an diesem Tag den Score erhöhen, aus kurzer Distanz verwertet er in aller Ruhe. Und dabei bleibt es auch. 5:0 für den WAC.
Mit einem Sieg im abschließenden Gruppenmatch gegen Dinamo VSM aus der Ukraine, morgen um 12.00 Uhr, kann der Platz im Aufstiegsspiel am Montag aus eigener Kraft gesichert werden.
AHTC vs. Slavia Praha 4:3 (2:2)
Was für 20 Minuten, mit denen der AHTC beginnt. Spielfreude pur! Flüssige Kombinationen, die Laufwege stimmen, das Timing im Passspiel ideal. Bestes Indiz für die Klasseleistung in dieser Phase: Caoch Frankie Hänel ist entspannt und gönnt diesen Zustand auch seinen Stimmbändern. Schon in Minute 6 geht der AHTC in Führung, und zwar durch eine kurze Ecke, die Markus Graser direkt verwandelt.
Der Leser sei gebeten, sich den Begriff „kurze Ecke“ einzuprägen. Er wird in diesem Bericht noch das ein oder andere Mal vorkommen.
Und weiter rollen die Angriffe auf das Slavia-Tor, die Tschechen haben massive Probleme. Und zwar bis zur 22. Minute. Ein Ballverlust des AHTC im Aufbau ermöglicht einen schnellen Gegenstoß, es gibt … kurze Ecke … und ein Strich unter die Latte bedeutet den Ausgleich für die Tschechen.
Was macht der AHTC? Kurze Ecke 2 Minuten später, der direkte Schuss am Körper, eignetlich 7 Meter, Schiedsrichter läßt Vorteil, den Dominik Monghy per Nachschuss eiskalt nützt, abermals Führung für den AHTC, 2:1.
Slavia kommt dennoch besser ins Spiel, zwei ihrer Ecken können noch abgewehrt werden, doch die dritte sitzt, 2:2 Ausgleich in Minute 28. Und noch 2 Ecken der Tschechen folgen bis zur Halbzeit, doch Luki Graser hält mit Parade sein Tor sauber.
In die 2. Hälfte startet Slavia besser, und zwar indem sie – na was wohl – eine kurze Ecke in der 41. Minute verwerten. Erstmals ist der AHTC in Rückstand. Für ca. 5 Minuten, denn dann gleicht Gerald Netal per Eckennachschuss aus.
Das Spiel wird nun sehr intensiv, Kampf um jeden Zentimeter regiert. Der AHTC erarbeitet sich ein Übergewicht, aber die Schüsse wollen nicht ins Tor.
Dann, in der 61. Minute, der Schock für den Österreichischen Meister. In aussichtsreicher Position setzt Poppa Proksch zu einem seiner unwiderstehlichen Sturmläufe an, kein Gegner weit und breit, der ihn noch stoppen könnte. Doch plötzlich „springt er ein“ – Zerrung! Für ihn ist das Turnier vorbei, womöglich sogar die Saison. Ein herber Verlust für den AHTC.
Slavia nutzt dies und holt eine kurze Ecke, das Spiel droht verloren zu gehen. Doch Luki Graser im AHTC-Tor hält die gut geschossen Ecke sensationell und gibt seiner Mannschaft den nötigen Kick. Jetzt spürt man, dass sie den Sieg mehr wollen:
Minute 66 – Ecke für AHTC, gehalten
Minute 67 – Ecke für AHTC, gehalten
Minute 69 – Ecke für AHTC, schlecht gestoppt, doch der Ball gelangt nach rechts zu Armin Stremitzer. Der nimmt sich ein Herz und stellt den Sieg sicher.
Großer Jubel, AHTC ist im Aufstiegsspiel!
WAC vs. Dinamo VSM 4:3 (1:1)
Ein Sieg muss her im letzen Gruppenspiel gegen die Ukrainer, sonst ist der Platz im Aufstiegsspiel dahin. Den Ukrainern hingegen reicht schon ein Unentschieden. Der WAC ist sich dieser Tatsache bewusst, denn schon in den ersten 5 Minuten kommt der WAC 3x gefährlich vor das gegnerische Tor. Langsam fängt sich Dinamo, kann aber keine reellen Torchancen herausspielen, WAC bleibt mit der Taktik „lange Bälle in die Spitze“ die gefährlichere Mannschaft. Bis zur 20. Minute: da verlieren die Österreicher wieder einmal den Ball allzu leicht im Spielaufbau, der schnelle Gegenstoß führt zum 0:1 für die Ukrainer.
Wie reagiert der WAC? Mit dem postwendenden Ausgleich, ein Ball wird zurück an den Kreisrand gelegt und Georg Jelinek schlägt volley und staubtrocken ins Tor.
Doch nun verliert der WAC das Momentum. Das Offensivspiel schläft ein, in den letzten 5 Minuten der ersten Hälfte drängt Dinamo den WAC hinten hinein, doch Philippe Thiltges hält mit 4 Parade sein Tor sauber.
Alles offen, die 2. Halbzeit beginnt. Christoph Binder erhält in Minute 42 einen Zeitausschluss und die Überzahl wird von den Ukrainern genutzt. Eine kurze Ecke findet den Weg ins WAC-Tor, 1:2. Und 4 Minuten später die Katastrophe – Ballverlust im Aufbau, der ukrainische Stürmer setzt sich über links energisch durch, schupft zur Mitte und via Schulter lenkt sich der WAC-Schlussmann den Ball selber ins Tor. 1:3 und nur noch 20 Minuten Zeit für 3 Tore.
Und nun packt der WAC die Brechstange aus. Es hagelt scharfe Bälle in den ukrainischen Schusskreis, doch Glück stellt sich nicht ein.
13 Minuten vor Schluss: Otto Bischoff wille es wissen, tankt rechts durch, dringt in den Kreis ein, bringt den Ball irgendwie am Tormann vorbei, Matthias Podpera schiebt ins leere Tor. 2:3. Die Brechstange scheint an der richtigen Stelle angesetzt zu sein, die Wende ist eingeläutet.
11 Minuten vor Schluss: kurze Ecke für WAC, drüber.
10 Minuten vor Schluss: der Schiedsrichter gibt eine lächerliche Ecke für Dinamo, doch die wird von den WAC-Verteidigern abgelaufen.
5 Minuten vor Schluss: ein scharfer Ball in den Kreis, Diminik Stricker „gichelt“ hin und lenkt den Ball am Tormann vorbei, 3:3.
4 Minuten vor Schluss: Foul an Otto Bischoff im Kreis, der Verteidiger geht mit gelb hinaus, doch aus unerfindlichen Gründen gibt es nur kurze Ecke, nicht 7 Meter für WAC. Die Ecke wird abgelaufen.
3 Minuten vor Schluss: ein scharfer Ball in den Kreis wird abgelenkt, doch der ukrainische Torhüter hält.
2 Minuten 30 vor Schluss: Kurze Ecke für WAC, doch die wird vertändelt.
2 Minuten vor Schluss: warum auch immer, der Schiedsrichter nimmt eine von ihm verhängte Ecke für den WAC zurück, gibt bloß Freischlag für WAC.
1 Minute 50 vor Schluss: aus diesem Freischlag bringt der WAC den Ball über 3 Stationen in den Kreis und Otto Bischoff wuchtet den Ball über die Linie – 4:3 für WAC, ein brüllender WAC-Spielerturm bildet sich.
Nur noch 1 Minute 30 herunterzuspielen, kein Problem! Kein Problem? Weit gefehlt.
20 Sekunden vor Schluss: Dinamo erhält noch eine kurze Ecke zugesprochen. Die Zeit läuft runter, also Ecke nach der Spielzeit.
Die Ecke kommt gut raus, der Schütze ist früh dran, spannt sich auf, lässt ein präzises Geschoss halbhoch auf die linke Ecke schnellen. Doch Philippe Thiltges ist zur Stelle, wirft sich, pariert den Schuss und stellt den Aufstiegsplatz endgültig sicher.
WAC ist morgen um 15.15 Uhr im Einsatz.
Bilder zum Spieltag unter http://picasaweb.google.com/103368700126977675205
AHTC vs. TJ Pilsen Litice 4:0 (2:0)
Eine Spielchronologie an dieser Stelle niederzuschreiben ist leider nicht möglich, weil das Spiel ohne Höhepunkte blieb. Zu überlegen, zu souverän, zu kontrolliert der AHTC.
Wirklich beeindruckend, wie der Österreichische Meister agiert, den Gegner noch mehr als die Kugel laufen lässt.
Über die gesamte Spielzeit lässt der AHTC den Tschechen keine einzige Einschussmöglichkeit. Dafür wird in regelmäßigen Abständen von ca. 20 Minuten ein Tor erzielt. Und das scheinbar mühelos.
Die Tore:
In Minute 7 Lars Wilkens, der nach Pass von Gerald Netal frei in den Kreis läuft und abzieht.
In Minute 30 Adam Amtmanski, der einen Nachschuss nach Tormannabwehr argentinisch versenkt.
In Minute 49, als Jakob Schwarz einen Stanglpass von Bernie Schmidt direkt übernimmt.
Und in Minute 70, die Wolfgang Laminger nützt, um sich in die Schützenliste einzutragen.
Ein deutliches Zeichen für die Klasseleistung: Vom Schreiber dieser Zeilen nach dem Spiel angesprochen, verströmte Caoch Frankie Hänel Zufriedenheit aus jedem Wort und aus jeder Pore. Mit beinahe zärtlicher Stimme anerkannte er die ruhige Spielkontrolle seiner Mannschaft.
Besonderheiten dieses Spieles: Elmar Stremitzer verwickelt die Schiedsrichter in Halbzeit 1 mehrmals in Diskussionen über die Auslegung des Vergehens „Stockschlag“.
Und Gerald Netal überrascht die Zuseher das eine oder andere Mal mit gepflegten Sturmläufen bis tief in die gegnerische Hälfte.
So, nun treffen morgen die Veranstaltervereine AHTC und WAC aufeinander. Auf das dieses Spiel gelingen möge! Das Minimalziel dieser Veranstaltung – zumindest einen Österreichischen Startplatz für die nächstjährige Champions Trophy zu sichern – ist erreicht.
Montag, 15.15 AHTC gegen WAC. Siegerehrung ca. 16.45 Uhr. Und danach klingt das Wochenende im Turnierzelt aus.
Bilder zum Spieltag unter http://picasaweb.google.com/103368700126977675205
WAC vs. AHTC 3:2 (2:1) Tore: Dominik Stricker 2, Benedikt König; Dominik Monghy, Lars Wilckens
Und es begab sich wie folgt:
Lockere Spannung legt sich Montag, ca. 14.00 Uhr, über das Hockeystadion. Es geht eigentlich um nichts, aber es ist doch Europacup und … wer verliert schon gern.
Die Mannschaften gehen zum Aufwärmen. Da das vorherige Spiel ins 7m-Schießen geht, ist noch kein Platz auf dem großen Feld. Was tun AHTC und WAC? Man geht auf den kleinen Platz und wärmt gemeinsam auf. Synchrone Strecksprünge ind hellblau und rot, welch ein Bild!
Auch die Fernsehstationen treffen am frühen Nachmittag ein, die Europameister der beiden Mannschaften sind begehrte Objekte.
Der Anpfiff, nachdem dann die Matchvorbereitung doch nach Farben getrennt wurde, erfolgt und WAC legt los. 3 Torchancen und bis zu Minute 6 dauert es, dann stellt Benedikt König auf 1:0 für WAC.
AHTC schlägt zurück, doch Dominik Monghy und Philip Greutter scheitern an Philippe Thiltges im WAC-Tor.
Der WAC übernimmt wieder das Kommando und es bedarf erneut 3 Torchancen, dann steht es 2:0 – Dominik Stricker war am richtigen Ort.
In der 20. Minute dann ein Rückschlag für den WAC: Benedikt König bricht sich den Finger, ist sich darüber aber gar nicht im Klaren und kommt in der zweiten Hälfte wieder zum Einsatz. Zu Verletzungen sei aber auch gesagt: der AHTC gibt Peter Proksch und Armin Stremitzer von Anfang an vor, Markus Graser spielt mit einem blau leuchtenden Daumen.
Das Spiel wogt nun hin und her, in Minute 23 zeichnet sich Philippe Thiltges bei einer Ecke gleich 3x aus.
Doch in der 29. Minute ist es soweit, Dominik Monghy verkürzt nach AHTC-Angriff über links auf 1:2. Damit geht es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel will Robert Buchta die Entscheidung für den WAC herbeiführen, bis Minute 39 scheitert er jedoch zweimal an Luki Graser.
Anders der AHTC. Nach einem dynamischen Angriff setzt Lars Wilckens energisch nach und erzielt per Nachschuss den Ausgleich, das 2:2.
Nun verliert das Spiel an Fahrt, die Mannschaften belauern sich, wohl auch, weil das 4tägige Turnier an den Kräften zehrt. 20 Minuten lang vergibt der WAC lediglich 2 Ecken, während der AHTC bei seinen drei Chancen die Kugel nicht an Philippe Thiltges vorbeibringt.
Dann Minute 66: Otto Bischoff setzt sich mit Lupfer über links durch, dringt in den Kreis, spielt auf und Dominik Stricker ist zur Stelle, er drückt den Ball über die Linie und der WAC führt 3:2.
Der AHTC fightet augenblicklich zurück. Die 4 verbleibenden Minuten reichen, um noch eine tolle Torchance herauszuspielen (Wolfgang Laminger bei einem scharfen Ball in den Kreis knapp zu spät) und eine Ecke zu holen („Mauki“ Gerö setzt den Ball knapp daneben).
So erschallt der Schlusspfiff, der WAC ist Sieger und darf sich auf die Fahnen heften, den Aufstieg erspielt zu haben.
Wer in der nächsten Saison in der Champions Trophy spielen wird, ist offen, jedenfalls der Meister.
Ab heute Abend ca. 22.00 Uhr steht ein Bildbericht aus www.sportinwien.tv! Voraussichtlich morgen um 20.00 Uhr ein Bericht aus Fernsehsender w24! ORF-Sportbild nächsten Sonntag (30.5.2010)! Und ein längerer Bericht auf ORF Sport plus am 5. Juni 2010! Und natürlich wieder Bilder zum Spieltag unter http://picasaweb.google.com/103368700126977675205